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Programm

Die inhaltliche Ausrichtung des Landesgraduiertenkollegs "Protestantische Bildungstraditionen in Mitteldeutschland" ist bestimmt von der doppelten Fragestellung,

•    welche Impulse die moderne Gestalt des Protestantismus bestimmt haben und
•    inwieweit die Konzeption "Bildung" letztlich auch von ihren religiösen Implikationen her zu interpretieren ist.


Die mitteldeutschen Bildungstraditionen sollen hierbei in besonderer Weise Berücksichtigung finden. Die doppelte Fragestellung definiert das methodische Vorgehen und die inhaltliche Ausrichtung von Forschung und Lehre innerhalb des Landesgraduiertenkollegs. Sie bildet die Basis für das strukturierte Promotionsprogramm und die Publikationstätigkeiten aus den Reihen des Kollegs.
Im Mittelpunkt der Aktivitäten im Kolleg stehen die Förderung und der erfolgreiche Abschluss der jeweiligen Dissertationsprojekte im engen Austausch mit den Forschungsaktivitäten der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Daneben sollen die Doktoranden von einem Ausbildungsprogramm profitieren, das dem interdisziplinären Austausch  sowie der Erweiterung und dem Erwerb von fachlichen und außerfachlichen Qualifikationen gewidmet ist.
Das Kernprogramm des Kollegs integriert daher einen theoretischen Studienteil und die Fortbildung im Bereich von fachübergreifenden Schlüsselqualifikationen.
Das Promotionsprogramm umfasst in der Regel drei Jahre, an dessen Ende die Einreichung der Dissertation steht.
Die Dissertationsprojekte dienen dem Ausbau des bestehenden Netzwerks zur interdisziplinären Erforschung des Zusammenhangs von Religion und Bildung.