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Ulrike Weißbach

 



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 warmuth

Ulrike Weißbach
(Religionspädagogik)

Bachstraße 18k
Raum E 027
07743 Jena

Telefon: +49 3641 945-391
Privat:

Email



Kurzbiographie

•    geboren am 22.12.1984 in Greiz
•    2003 Abitur am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Zeulenroda
•    2003-2010 Studium der Fächer evangelische Religionslehre und Sozialkunde
     auf Lehramt an Gymnasien an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
•    Staatsexamensarbeit: "Die Angelologie in der Kirchlichen Dogmatik Karl Barths" (Systematische Theologie)
•    seit 1.12.2010 Stipendiatin am Landesgraduiertenkolleg
     "Protestantische Bildungstraditionen in Mitteldeutschland"

Dissertationsprojekt

Die Rezeption des Ersten Weltkrieges in ausgewählten zeitgenössischen religionspädagogischen Publikationen.
Untersuchung zu kriegsreligionspädagogischen Beiträgen in der  Zeitschrift für evangelischen Religionsunterricht und den Monatsblättern für den evangelischen Religionsunterricht

Mit dem Wissen um die weitreichenden Auswirkungen des Ersten Weltkrieges stellt sich aus religionspädagogischer Perspektive die Frage, auf welche Art und Weise der Krieg in den religionspädagogischen Konzeptionen und in der Praxis des Religionsunterrichts rezipiert worden ist. Zur Beantwortung dieser Fragestellung sollen Diskussionszusammenhänge untersucht werden, die beispielsweise in religionspädagogischen Zeitschriften fassbar werden. Als repräsentative Quellen des Forschungsvorhabens dienen dabei die religionspädagogischen Zeitschriften "Monatsblätter für den evangelischen Religionsunterricht" (erschienen von 1908 bis 1932) und die "Zeitschrift für den evangelischen Religionsunterricht" (erschienen von 1890 bis 1939), die als wichtiges Sprachrohr für Religionspädagogen dienten. Für die Arbeit sollen bestimmt Textgattungen untersucht werden. Eine vorläufige Auswahl sieht die Folgenden vor: Andachten für die Schule, Unterrichtsentwürfe bzw. Hinweise für die Praxis, die den Krieg thematisieren, Aufsätze zum Religionsunterricht im Kontext des Krieges und Rezensionen zu Literatur für den Unterricht zum Krieg. Ziel ist es, die Deutung des Krieges von 1914 bis 1918 und in den folgenden Nachkriegsjahren in den Beiträgen zum Religionsunterricht herauszustellen und zu kommentieren. Aus den Ergebnissen auf quantitative und inhaltsanalytische Fragestellungen soll dann mit Hilfe eines induktiven Zugangs das religionspädagogische Selbstverständnis dieser Zeit erschlossen werden. 
Anhand der Beiträge von Kriegsende bis in die Mitte der 1920er Jahre soll außerdem die Verarbeitung der Kriegsereignisse erfragt werden. Inwieweit fand eine Aufarbeitung der Geschehnisse statt und wie wird diese in den ausgewählten religionspädagogischen Schriften sichtbar?
In einem Exkurs werden ferner die Positionen der katholischen und jüdischen Religionspädagogik zum Krieg untersucht.

Veröffentlichungen